Allgemeine Geschäftsbedingungen

für private Hochzeitsfotos (gültig ab 1. Januar 2018

§ 1 Geltungsbereich dieser Bedingungen

Nachstehende Bedingungen gelten für alle dem Fotografen Michael Kade erteilten Aufträge und sämtliche mit ihm vereinbarten Verträge. Sie gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen der Vertragsparteien, auch wenn sie nicht erneut ausdrücklich in die spätere Vereinbarung aufgenommen werden.

§ 2 Leistungen, Fotorechte

Der Fotograf ist Urheber im Sinne des Gesetzes. Der Fotograf überträgt dem Kunden an den zum Vertragsgegenstand gehörenden Fotos, Lichtbildern, Dateien und sonstigen analogen und/oder digitalen Werken das einfache Nutzungsrecht für den privaten Gebrauch. Eine Herausgabe der digitalen Negativdateien (RAW) wird ausgeschlossen. Die Verbreitung von Fotos, Lichtbildern, Fotodateien und sonstigen Werken des Fotografen durch den Kunden in Online- und/oder Offline-medien und/oder auf Datenträgern sowie in sonstiger Weise ist zulässig, sofern das entsprechende Werk in unveränderter Form veröffentlicht, und der Urheber wie folgt gekennzeichnet wird: Foto: Michael Kade FOTOGRAFIE, Münster. Die Urheberkennzeichnung muss in unmittelbarer Nähe zum Werk erfolgen (z.B. in der Bildunterschrift), eine Kennzeichnung im Impressum eines Online- und/oder Offlinemedium reicht nicht aus. Die Versendung der Fotos per E-Mail an Freunde und Verwandte zu deren privatem Gebrauch ist dem Kunden jederzeit gestattet. Alle vorgenannten Nutzungsrechte gehen mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars auf den Kunden über. Sämtliche Fotos, Dateien und Datenträger bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Fotografen. Der Fotograf behält sich das Recht vor, eine repräsentative Auswahl der erstellten Hochzeitsfotos im Internet zugänglich zu machen, um potentiellen Kunden seine Arbeit zu präsentieren. Der Fotograf wird hierbei nach dem Grundsatz von Treu und Glauben handeln. Diesem Recht der Zugänglichmachung kann der Kunde jederzeit widersprechen.

§ 3 Zahlung, Aufrechnung, Zurückbehaltungsrechte

Mit Zustandekommen des Vertrags wird innerhalb von sieben Kalendertagen eine Anzahlung in Höhe von 20 % des vereinbarten Honorars durch Überweisung fällig. Gegen Zahlungsansprüche des Fotografen kann der Kunde nur dann mit einer Gegenforderung aufrechnen – und sich insoweit von seiner Zahlungspflicht befreien – wenn der Fotograf die betreffende Gegenforderung des Kunden schriftlich anerkannt hat oder dem Kunden bereits eine rechtskräftige Gerichtsentscheidung (z.B. ein Urteil oder Vollstreckungsbescheid) über die Gegenforderung vorliegt.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Fotograf alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig vorliegen (Programmplan, Wegbeschreibungen, Sonderwünsche etc.). Wird der Fotograf für eine Hochzeit oder sonstige Veranstaltung gebucht, wird der Kunde dem Fotografen eine Person nebst Kontaktdaten benennen, die ihm während der betreffenden Veranstaltung als verantwortlicher Ansprechpartner für Rückfragen zur Verfügung steht. Bei Veranstaltungen von mehr als 5 Stunden Dauer ist der Fotograf zudem angemessen mit Speisen und Getränken zu versorgen.

§ 5 Künstlerischer Gestaltungsspielraum des Fotografen

Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass Fotos und Fotoarbeiten stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum des ausübenden Fotografen unterliegen. Reklamationen und/oder Mängelrügen hinsichtlich des vom Fotografen ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraums sind daher ausgeschlossen. Nachträgliche Änderungswünsche des Kunden bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und sind gesondert zu vergüten.

§ 6 Unmöglichkeit der Leistung

Ist der Fotograf aufgrund Unmöglichkeit der Leistung nicht in der Lage, die vereinbarte Leistung zu erbringen (z.B. Erkrankung, höhere Gewalt), so wird er versuchen einen Ersatzfotografen zu beschaffen. Auch wenn die Ersatzbeschaffung nicht gelingen sollte, ist im Falle der Unmöglichkeit der Leistung die geleistete Vorauszahlung innerhalb von 30 Tagen an das Brautpaar zurück zu erstatten. Weitere Ansprüche gegen den Fotografen sind für den Fall der Unmöglichkeit der Leistung ausgeschlossen. Ebenso ist die Vorauszahlung innerhalb der genannten Frist an das Brautpaar zu erstatten, sollte es dem Brautpaar durch Unmöglichkeit der Leistung (z.B. Erkrankung, höhere Gewalt) nicht möglich sein, die Hochzeit zu veranstalten. Ein entsprechender Nachweis ist zu erbringen (z.B. ärztliches Attest). Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben von dieser Regelung unberührt.

§ 7 Haftung des Fotografen

Gegen den Fotografen gerichtete Schadensersatzansprüche aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, Verletzung von gesetzlichen und/oder vertraglichen Neben- und Schutzpflichten bei Vertragsabschluss sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten seitens des Fotografen verursacht worden ist oder ein Personenschaden vorliegt.

§ 8 Verschiedenes

Es gelten ausschließlich die Sachnormen des Rechts der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung internationalen Privatrechts oder des UN-Kaufrechts ist ausgeschlossen. Für Kunden aus anderen EU-Mitgliedsstaaten ist Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Rechtsverhältnis ausschließlich Münster. Das Gleiche gilt, wenn der Kunde Unternehmer ist. Zusätzliche oder abweichende Bedingungen bedürfen der schriftlichen Form und werden nur dann Vertragsbestandteil.